BambusParkettvelegung

BambusSystematische Einordnung:
Bambusse gehören zur Familie der Gramineae, sie bilden die Unterfamilie Bambusoideae. Da die große Mehrheit nur selten blüht, ist es sehr schwierig, sie zu identifizieren. Aus diesem Grund haben manche Bambuspflanzen mehrere Namen und diese können sich eventuell auch im Laufe der Zeit ändern.

Vorkommen:
Bambus ist vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten anzutreffen – von der Meereshöhe bis zu schneebedeckten Berggipfeln. Bambusarten haben in Südostasien ihren Verbreitungsschwerpunkt, manche Spezies sind in Amerika und Afrika zu finden.

Pflanzenbeschreibung:
Die Vielfalt dieser Gräser reicht von schilfförmigen Arten, die etwa einen Meter Höhe erreichen, bis zu Giganten, die 50 m hoch werden können und an ihrer Basis einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. Sie sind leicht an ihren hölzernen, knotigen Stängeln oder Halmachsen zu erkennen, die sich aus waagerechten, unterirdischen Rhizomen (verdickten Speichersprossen) entwickeln. Diese Halmachsen bestehen aus hohlen Abschnitten, den Internodien, die regelmäßig durch feste Trennwände, die Nodien, unterbrochen sind. 

Holzbeschreibung:
Das Holz ist von heller bis mittel-brauner Färbung.

Eigenschaften:
Die Rohdichte von Bambus liegt zwischen 0,5 und 0,6 g/cm3. Trocken ist es leicht (der Bambus verliert 40 bis 70 % seines Gewichts beim Trocknen) und besitzt eine Spannungswiderstandsfähigkeit vergleichbar mit der von Stahl.

Verwendung:
Bambusse gehören zu den vom Menschen meistgenutzten Pflanzen. In den Tropen werden sie zur Herstellung von Häusern, Flößen, Brücken und Gerüsten gebraucht. Gespleißte und flachgedrückte Bambusrohre dienen als Böden, und durch Flechten können Körbe, Matten, Hüte, Fischfallen und andere Erzeugnisse hergestellt werden. Halmachsen besonders großer Arten dienen als Gefäße für Flüssigkeiten. Aus Bambusbrei wird Papier hergestellt, und aus anderen Teilen des Bambus lassen sich Angelruten, Wasserleitungen, Musikinstrumente und Essstäbchen fertigen. Viele Bambusse werden als Zierpflanzen kultiviert, die jungen Keime sind als Gemüse essbar. Auch die Samen dienen der Ernährung.

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