| Esche |
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Botanischer
Name: Fraxinus excelsior
Vorkommen:
Nach der Buche und Eiche gehört die Esche zu den wichtigsten einheimischen
Laubnutzhölzern. Zugleich ist sie einer unserer wertvollsten Edellaubbäume.
Der Baum ist über fast ganz Europa bis nach Mittelrussland, dem Kaukasus und
Kleinasien verbreitet.
Baumbeschreibung:
Die Esche erreicht Höhen zwischen 17 und 35 m und ein
Höchstalter von 300 Jahren.
Holzbeschreibung:
Das Splint- und Kernholz sind teils von gleicher heller weißlicher bis
gelblicher Färbung, teils ist ein dunklerer, brauner Farbkern ausgebildet.
Eigenschaften:
Die Esche liefert bei einer mittleren Rohdichte von 0,69 g/cm3 bezogen auf 12-15
% Holzfeuchte ein schweres und zugleich hartes Holz. Besonders vorzuheben
sind die ausgezeichneten Festigkeitseigenschaften, wobei die Werte für die
Druck-, Zug-, Biege- und Scherfestigkeit mit denen des Eichenholzes vergleichbar
sind. Eschenholz hat eine hohe Elastizität und Abriebfestigkeit und ist sehr
zäh. Dagegen ist Esche der Witterung ausgesetzt von relativ geringer
natürlicher Dauerhaftigkeit. Insbesondere ist sie im Kontakt mit dem Erdboden
wenig beständig. Zudem lässt sich das Holz nur mäßig imprägnieren, so dass
es für die Verwendung im Freien nicht geeignet ist.
Verwendung:
Obgleich Eschenholz von seinen früheren Hauptverwendungen, z. B. in der im
Fahrzeug-, Waggon- und Maschinenbau sowie bei der Herstellung von Sportgeräten,
viel an Bedeutung eingebüßt hat, ist es ein begehrtes Spezialholz für
zahlreiche Zwecke geblieben. Darüber hinaus ist Esche in den letzten
Jahrzehnten zu einem immer beliebteren Ausstattungsholz geworden.