| Hevea |
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Botanischer Name: Hevea brasiliensis
Vorkommen:
Der Baum Hevea brasiliensis (auch Kautschuk- oder Parakautschukbaum) gehört zu
den Wolfsmilchgewächsen und stammte ursprünglich aus dem Amazonasgebiet.
Später wurde dieser Baum in fast allen tropischen Gebieten Südamerikas,
Afrikas und Asiens von Kleinpflanzern oder im großplantagenmäßigen Stil
angebaut.
Baumbeschreibung:
Der Kautschukbaum wird 20-30 m hoch. Aufgrund der verschiedenen Anzuchtmethoden
schwanken die Dimension und Form der Stämme deutlich. Aus Latex, dem milchigen Saft des
Baumes, wird Naturkautschuk gewonnen.
Holzbeschreibung:
Heveaholz besteht nur aus Splint, die Farbe ist hell gelblichweiß. Es hat eine
feine Maserung.
Eigenschaften:
Das Holz des Heveabaumes ist schwer, mit einer Rohdichte von circa 0,9 g/cm3. Es
ist kaum anfällig für Feuchtigkeitsschwankungen, Materialdichte und Härte sind vergleichbar mit der Eiche.
Verwendung:
Aus diesen Bäumen gewinnt man rund 90 Prozent der weltweiten
Gesamtproduktion an Naturkautschuk. Früher wurden die Plantagen nach ca. 25
Jahren abgebrannt. Nachdem sich aber die ökologische und ökonomische
Einstellung verändert hat, wurde damit begonnen das Holz des Kautschukbaums zu
verwerten. Inzwischen wird das Holz unter anderem für Möbel, Türen und
Parkett verarbeitet.