| Kiefer |
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Botanischer
Name: Pinus sylvestris
Vorkommen:
In der BRD ist die Kiefer mit einem Anteil von circa 25 % an der
Gesamtwaldfläche nach der Fichte der zweithäufigste Waldbaum. Auch in Europa
gehört die Kiefer zu den Hauptholzarten, da sie eines der größten
natürlichen Verbreitungsgebiete unter den einheimischen Baumarten einnimmt.
Baumbeschreibung:
Nach der Anzahl der auf der Kurztrieben sitzenden Nadeln unterscheidet man zwei-
und dreinadelige und funfnadelige Kiefern. Es werden in Abhängigkeit von
Standort und Alter zumeist Höhen zwischen 20 und 30 m erreicht. Das
Höchstalter beträgt etwa 600 Jahren, wobei jedoch das Durchschnittsalter bei
150 bis 200 Jahren liegt.
Holzbeschreibung:
Im Gegensatz zur Fichte sind das äußere Splintholz und innere Kernholz
farblich scharf voneinander getrennt. Das Kernholz weist frisch zunächst eine
rötlichgelbe Farbe auf, dunkelt aber rasch zu einem typischen rötlichbraunen
Alterston nach.
Eigenschaften:
Das Holz der Kiefer ist mit einer mittleren Rohdichte von 0,52 g/cm3 bei 12-15 %
Holzfeuchte mittelschwer und mäßig hart. Es besitzt gute Festigkeits- und
Elastizitätseigenschaften, wobei die Werte durchschnittlich unter denen der
Fichte liegen. Das Kernholz besitzt außer bei Erdkontakt eine hohe natürliche
Dauerhaftigkeit.
Verwendung:
Kieferholz ist gleichermaßen als Konstruktions- und Ausstattungsholz sehr
vielseitig verwendbar. Das gute Stehvermögen, die lange Haltbarkeit,
ansprechende Farbe, Maserung und selbst die Ästigkeit können vorteilhaft
ausgenutzt werden.